Green bedeutet heute: Lebenszyklus-Performance Der neue Standard umfasst CO₂-Bilanz, Zirkularität, soziale Wirkung nicht nur Energieverbrauch.

Regulierung und Märkte richten sich auf Netto-Null-Ziele aus Gesetzgebung, Konsumentenverhalten und Finanzinstrumente machen Nachhaltigkeit zum strategischen Muss.

Hauptbarrieren sind systemisch, nicht technisch Wahrgenommene Kosten, fragmentierte Abläufe und Wissenslücken bremsen Integration löst.

arcneo baut, was die Zukunft fordert Durch Verbindung von Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Wirkung bringt arcneo Wandel in die Praxis.

Knowledge

Green Building: Warum nachhaltige Immobilien die Zukunft der Branche neu definieren

Jonathan Alborscheit
Jonathan Alborscheit

Jonathan Albroscheit

·

5

min. read

Aug 19, 2025

Knowledge

Green Building: Warum nachhaltige Immobilien die Zukunft der Branche neu definieren

Jonathan Alborscheit

Jonathan Albroscheit

·

5

min. read

Aug 19, 2025

Laut dem UN-Umweltprogramm (UNEP) und der Internationalen Energieagentur (IEA) entfallen auf Bau und Gebäudebetrieb nahezu 40 % der weltweiten Treibhausgasemissionen (THG).

Die Bau und Immobilienbranche war viel zu lange ein blinder Fleck in der Klimadebatte ein „schlafender Riese“, wie es das International Institute for Sustainable Development (IISD) treffend formuliert. Während Themen wie Energie, Mobilität und Landwirtschaft im Zentrum klimapolitischer Diskussionen standen, blieb die Immobilienbranche weitgehend unbeachtet.

Warum? Dafür gibt es mehrere strukturelle Gründe:

  • Gebäude wurden lange als lokale Angelegenheit betrachtet reguliert durch kommunale Vorschriften und den freien Markt, nicht als global relevantes Klimasystem.

  • Die Branche ist fragmentiert: Entwickler, Architekten, Ingenieure, Investoren, Gebäudemanager und Mieter agieren oft isoliert ohne ganzheitliche Lebenszyklus-Betrachtung.

  • Regulierung fokussierte sich primär auf Sicherheit statt Nachhaltigkeit. Energieeffizienz und Materialstandards sind erst in jüngerer Zeit klimabezogen weiterentwickelt worden.

  • Der Mangel an Echtzeitdaten und Werkzeugen zur Lebenszyklus-Kohlenstoffbewertung erschwert die Sichtbarkeit des wahren Impacts.

Wie der UNEP Global Status Report for Buildings and Construction 2023 feststellt:

„Trotz Fortschritten in der grünen Baupraxis und Energieeffizienz steigen die Gesamtemissionen der Branche weiterhin insbesondere durch Neubauten in rasant urbanisierenden Regionen.“

Hinzu kommt: Nachhaltiges Bauen erhält nur einen Bruchteil der globalen Klimafinanzierung, und Innovation im Bauwesen hinkt anderen Branchen hinterher. Laut GlobalABC hat die Bauproduktivität „seit Jahrzehnten kaum zugelegt“, während digitale und saubere Technologien anderswo rasant wachsen.

Doch der Wandel hat begonnen. Regierungen, Investoren und die Zivilgesellschaft erkennen: Ohne grundlegende Veränderung in dieser Branche bleiben Netto-Null-Ziele unerreichbar.

Die gebaute Umwelt steht nicht länger am Rand der Klimaschutzagenda. Sie ist ihr Zentrum Herausforderung und Chance zugleich.

Was heute ein „Green Building“ ausmacht

Der Begriff grünes Gebäude hat sich stark weiterentwickelt. Früher stand er für Energiesparlampen oder bessere Dämmung heute beschreibt er eine ganzheitliche und ambitionierte Vision. Grüne Gebäude reduzieren nicht nur ihren Energieverbrauch, sondern minimieren ihren ökologischen und sozialen Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus.

Der UNEP Global Status Report 2023 erklärt:

„Ein grünes Gebäude ist nicht nur energieeffizient, sondern reduziert Emissionen und Umweltwirkungen über seinen gesamten Lebenszyklus.“ Das betrifft sowohl verbaute Materialien, Bauprozesse, Betrieb als auch Rückbau.

Der World Green Building Council (WorldGBC) prägt diese Definition mit seiner „Whole Life Carbon Vision“:

  • Betriebsbedingter Kohlenstoff – Emissionen aus Heizung, Kühlung, Stromverbrauch

  • Grauer Kohlenstoff – Emissionen aus Rohstoffen, Produktion, Transport und Bau

Diese Lebenszyklus-Perspektive verändert Planung, Finanzierung und Materialwahl – z. B. zugunsten von Holzbau oder CO₂-bindendem Beton.

Doch moderne Green Buildings leisten noch mehr. Sie fördern:

  • Resilienz gegenüber Klimaeinflüssen (z. B. Hitze, Hochwasser)

  • Wohlbefinden durch Tageslicht, Luftqualität, thermischen Komfort

  • Soziale Teilhabe durch Zugänglichkeit, Bezahlbarkeit und generationenübergreifende Nutzbarkeit

Die Initiative #BuildingForEveryone des WorldGBC betont: „Green Building geht über CO₂ hinaus es geht um Mensch, Ort und Planet.“

Kräfte, die die Zukunft prägen

Nachhaltige Gebäude sind kein Nischenthema mehr. Sie werden getragen von einem starken Dreiklang aus Politik, Markt und wirtschaftlicher Innovation.

Gesetzgebung: Nachhaltigkeit wird zur Pflicht

Regierungen integrieren Nachhaltigkeit in Baurecht und Investitionskriterien. In Europa setzen die EU-Taxonomie und das Fit-for-55-Paket ambitionierte Standards für CO₂-Bilanzen und ESG-Kriterien. In Deutschland verschärft das GEG 2024 die Anforderungen an Elektrifizierung und klimaneutrale Wärmeversorgung.

Global treiben Initiativen wie GlobalABC unter UNEP grenzüberschreitende Standards voran aus Vision wird Verpflichtung.

Gesellschaft und Nachfrage: Erwartungen werden real

Nachhaltigkeit beeinflusst Kaufentscheidungen. Laut Capgemini berücksichtigen 79 % der Konsumenten Umweltaspekte auch bei Immobilien.

Insbesondere Millennials und Gen Z fordern gesunde, energieeffiziente Wohnräume. Doch in angespannten Wohnungsmärkten verhindern hohe Preise und geringe Verfügbarkeit oft den Zugang zu grüneren Optionen.

Dennoch: Zertifizierte Gebäude erzielen schnellere Vermietungen, höhere Mieten und langfristigen Wertzuwachs.

Innovation und Wirtschaftlichkeit: Vom Kostenfaktor zum Wettbewerbsvorteil

Technologie überbrückt die Kluft zwischen Nachhaltigkeit und Rentabilität. Digitale Zwillinge und smarte Sensorik optimieren den Betrieb vom Entwurf bis zur Nutzung. Materialien wie Holz oder Hanfbeton reduzieren Emissionen ohne Qualitätsverlust.

Zirkuläre Ansätze wie Urban Mining und Design for Disassembly senken Kosten und CO₂. Laut IEA können energieeffiziente Gebäude Betriebskosten um bis zu 20 % senken.

Kapital folgt dem Trend: Grüne Anleihen, Impact Investments und ESG-Darlehen machen Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil.

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Mehrfamilienhaus in Holzbauweise gebaut in dem Konzept arcneo

Herausforderungen und Mythen

Trotz wachsender Dynamik bremsen Mythen und strukturelle Barrieren den Wandel. Die meisten sind keine technischen, sondern systemische Herausforderungen:

Kosten-Mythos: Grün ist nicht immer teurer

Die Vorstellung, dass nachhaltiges Bauen teuer ist, hält sich oft zu Unrecht. Viele Maßnahmen wie Passivdesign, Energieeffizienz oder modulare Systeme senken die Lebenszykluskosten, auch wenn sie in der Anschaffung leicht teurer sind.

Laut IEA und UNEP können Green Buildings langfristig bis zu 20 % Betriebskosten einsparen. Das eigentliche Problem: Finanzierungsmodelle belohnen meist den niedrigsten Anfangspreis, nicht den höchsten Lebenszykluswert.

Komplexität: Mehr Koordination, nicht mehr Komplikation

Nachhaltige Planung ist komplexer etwa durch CO₂-Analysen, zirkuläre Materialkreisläufe oder Klimaanpassung. Die Herausforderung liegt aber meist in der Projektstruktur, nicht in der Technik.

Klassische Projekte sind fragmentiert: Planung, Bau und Finanzierung verlaufen oft isoliert. Tools wie BIM, digitale Zwillinge und Integrated Project Delivery fördern frühzeitige, kollaborative Entscheidungen.

Fachkräftemangel und Systemträgheit

In vielen Regionen fehlt das Know-how für nachhaltige Materialien oder Bauweisen. Auch Behörden sind oft nicht auf neue Bewertungsmaßstäbe vorbereitet.

Lösungen erfordern: Weiterbildung, Standardisierung und neue Planungstools und einen Kulturwandel: Nachhaltigkeit darf kein Add-on mehr sein, sondern muss zur Grundvoraussetzung werden.

arcneo: Wir bauen anders – weil wir vorausdenken

arcneo wartet nicht auf das System wir gestalten es aktiv mit. Unsere Entwicklungs und Investmentstrategie löst Barrieren, die andere hinnehmen:

  • Wir integrieren CO₂-Bilanzen, Planung und Vorfertigung von Anfang an

  • Wir arbeiten mit digitalen, technologieaffinen Architekten und Ingenieuren

  • Wir verbinden Impact mit Rendite über verifizierbare ESG-Daten

Indem wir Herausforderungen antizipieren statt vermeiden, machen wir Systemreibung zu einem strategischen Hebel.

Fazit

Die gebaute Umwelt ist kein neutraler Hintergrund in der Klimakrise sie ist zentrale Bühne und Hebel zugleich. Mit über einem Drittel der globalen Emissionen trägt die Branche enorme Verantwortung und bietet zugleich transformative Hebelwirkung.

Grüne Gebäude sind kein Luxus. Sie sind das Fundament für eine klimastabile, integrative Zukunft. Von innovativen Materialien über digitale Werkzeuge bis hin zu politischen Rahmenbedingungen: Der Wandel ist in Gang. Doch seine Wirkung hängt davon ab, ob wir strategisch handeln oder weiter nach veralteten Mustern bauen.

Nachhaltigkeit ist längst nicht mehr nur eine Frage des „Was“. Sondern des Wie, Warum und Für Wen. Die Entscheidungen von heute prägen den urbanen Alltag von morgen.

Die Gelegenheit ist da. Die Dynamik ist real. Und die Zukunft wird von denen geprägt, die sich entscheiden, voranzugehen.

Frequently Asked Questions

Was verursacht die meisten Emissionen bei Gebäuden?

Was verursacht die meisten Emissionen bei Gebäuden?

Sind grüne Gebäude teurer im Bau?

Sind grüne Gebäude teurer im Bau?

Welche Materialien sind besonders nachhaltig?

Welche Materialien sind besonders nachhaltig?

Können bestehende Gebäude zu Green Buildings umgerüstet werden?

Können bestehende Gebäude zu Green Buildings umgerüstet werden?

Green bedeutet heute: Lebenszyklus-Performance Der neue Standard umfasst CO₂-Bilanz, Zirkularität, soziale Wirkung nicht nur Energieverbrauch.

Regulierung und Märkte richten sich auf Netto-Null-Ziele aus Gesetzgebung, Konsumentenverhalten und Finanzinstrumente machen Nachhaltigkeit zum strategischen Muss.

Hauptbarrieren sind systemisch, nicht technisch Wahrgenommene Kosten, fragmentierte Abläufe und Wissenslücken bremsen Integration löst.

arcneo baut, was die Zukunft fordert Durch Verbindung von Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Wirkung bringt arcneo Wandel in die Praxis.

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Green Building: Warum nachhaltige Immobilien die Zukunft der Branche neu definieren

Jonathan Alborscheit
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·

5

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Aug 19, 2025

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Green Building: Warum nachhaltige Immobilien die Zukunft der Branche neu definieren

Jonathan Alborscheit

Jonathan Albroscheit

·

5

min. read

Aug 19, 2025

Laut dem UN-Umweltprogramm (UNEP) und der Internationalen Energieagentur (IEA) entfallen auf Bau und Gebäudebetrieb nahezu 40 % der weltweiten Treibhausgasemissionen (THG).

Die Bau und Immobilienbranche war viel zu lange ein blinder Fleck in der Klimadebatte ein „schlafender Riese“, wie es das International Institute for Sustainable Development (IISD) treffend formuliert. Während Themen wie Energie, Mobilität und Landwirtschaft im Zentrum klimapolitischer Diskussionen standen, blieb die Immobilienbranche weitgehend unbeachtet.

Warum? Dafür gibt es mehrere strukturelle Gründe:

  • Gebäude wurden lange als lokale Angelegenheit betrachtet reguliert durch kommunale Vorschriften und den freien Markt, nicht als global relevantes Klimasystem.

  • Die Branche ist fragmentiert: Entwickler, Architekten, Ingenieure, Investoren, Gebäudemanager und Mieter agieren oft isoliert ohne ganzheitliche Lebenszyklus-Betrachtung.

  • Regulierung fokussierte sich primär auf Sicherheit statt Nachhaltigkeit. Energieeffizienz und Materialstandards sind erst in jüngerer Zeit klimabezogen weiterentwickelt worden.

  • Der Mangel an Echtzeitdaten und Werkzeugen zur Lebenszyklus-Kohlenstoffbewertung erschwert die Sichtbarkeit des wahren Impacts.

Wie der UNEP Global Status Report for Buildings and Construction 2023 feststellt:

„Trotz Fortschritten in der grünen Baupraxis und Energieeffizienz steigen die Gesamtemissionen der Branche weiterhin insbesondere durch Neubauten in rasant urbanisierenden Regionen.“

Hinzu kommt: Nachhaltiges Bauen erhält nur einen Bruchteil der globalen Klimafinanzierung, und Innovation im Bauwesen hinkt anderen Branchen hinterher. Laut GlobalABC hat die Bauproduktivität „seit Jahrzehnten kaum zugelegt“, während digitale und saubere Technologien anderswo rasant wachsen.

Doch der Wandel hat begonnen. Regierungen, Investoren und die Zivilgesellschaft erkennen: Ohne grundlegende Veränderung in dieser Branche bleiben Netto-Null-Ziele unerreichbar.

Die gebaute Umwelt steht nicht länger am Rand der Klimaschutzagenda. Sie ist ihr Zentrum Herausforderung und Chance zugleich.

Was heute ein „Green Building“ ausmacht

Der Begriff grünes Gebäude hat sich stark weiterentwickelt. Früher stand er für Energiesparlampen oder bessere Dämmung heute beschreibt er eine ganzheitliche und ambitionierte Vision. Grüne Gebäude reduzieren nicht nur ihren Energieverbrauch, sondern minimieren ihren ökologischen und sozialen Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus.

Der UNEP Global Status Report 2023 erklärt:

„Ein grünes Gebäude ist nicht nur energieeffizient, sondern reduziert Emissionen und Umweltwirkungen über seinen gesamten Lebenszyklus.“ Das betrifft sowohl verbaute Materialien, Bauprozesse, Betrieb als auch Rückbau.

Der World Green Building Council (WorldGBC) prägt diese Definition mit seiner „Whole Life Carbon Vision“:

  • Betriebsbedingter Kohlenstoff – Emissionen aus Heizung, Kühlung, Stromverbrauch

  • Grauer Kohlenstoff – Emissionen aus Rohstoffen, Produktion, Transport und Bau

Diese Lebenszyklus-Perspektive verändert Planung, Finanzierung und Materialwahl – z. B. zugunsten von Holzbau oder CO₂-bindendem Beton.

Doch moderne Green Buildings leisten noch mehr. Sie fördern:

  • Resilienz gegenüber Klimaeinflüssen (z. B. Hitze, Hochwasser)

  • Wohlbefinden durch Tageslicht, Luftqualität, thermischen Komfort

  • Soziale Teilhabe durch Zugänglichkeit, Bezahlbarkeit und generationenübergreifende Nutzbarkeit

Die Initiative #BuildingForEveryone des WorldGBC betont: „Green Building geht über CO₂ hinaus es geht um Mensch, Ort und Planet.“

Kräfte, die die Zukunft prägen

Nachhaltige Gebäude sind kein Nischenthema mehr. Sie werden getragen von einem starken Dreiklang aus Politik, Markt und wirtschaftlicher Innovation.

Gesetzgebung: Nachhaltigkeit wird zur Pflicht

Regierungen integrieren Nachhaltigkeit in Baurecht und Investitionskriterien. In Europa setzen die EU-Taxonomie und das Fit-for-55-Paket ambitionierte Standards für CO₂-Bilanzen und ESG-Kriterien. In Deutschland verschärft das GEG 2024 die Anforderungen an Elektrifizierung und klimaneutrale Wärmeversorgung.

Global treiben Initiativen wie GlobalABC unter UNEP grenzüberschreitende Standards voran aus Vision wird Verpflichtung.

Gesellschaft und Nachfrage: Erwartungen werden real

Nachhaltigkeit beeinflusst Kaufentscheidungen. Laut Capgemini berücksichtigen 79 % der Konsumenten Umweltaspekte auch bei Immobilien.

Insbesondere Millennials und Gen Z fordern gesunde, energieeffiziente Wohnräume. Doch in angespannten Wohnungsmärkten verhindern hohe Preise und geringe Verfügbarkeit oft den Zugang zu grüneren Optionen.

Dennoch: Zertifizierte Gebäude erzielen schnellere Vermietungen, höhere Mieten und langfristigen Wertzuwachs.

Innovation und Wirtschaftlichkeit: Vom Kostenfaktor zum Wettbewerbsvorteil

Technologie überbrückt die Kluft zwischen Nachhaltigkeit und Rentabilität. Digitale Zwillinge und smarte Sensorik optimieren den Betrieb vom Entwurf bis zur Nutzung. Materialien wie Holz oder Hanfbeton reduzieren Emissionen ohne Qualitätsverlust.

Zirkuläre Ansätze wie Urban Mining und Design for Disassembly senken Kosten und CO₂. Laut IEA können energieeffiziente Gebäude Betriebskosten um bis zu 20 % senken.

Kapital folgt dem Trend: Grüne Anleihen, Impact Investments und ESG-Darlehen machen Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil.

Herausforderungen und Mythen

Trotz wachsender Dynamik bremsen Mythen und strukturelle Barrieren den Wandel. Die meisten sind keine technischen, sondern systemische Herausforderungen:

Kosten-Mythos: Grün ist nicht immer teurer

Die Vorstellung, dass nachhaltiges Bauen teuer ist, hält sich oft zu Unrecht. Viele Maßnahmen wie Passivdesign, Energieeffizienz oder modulare Systeme senken die Lebenszykluskosten, auch wenn sie in der Anschaffung leicht teurer sind.

Laut IEA und UNEP können Green Buildings langfristig bis zu 20 % Betriebskosten einsparen. Das eigentliche Problem: Finanzierungsmodelle belohnen meist den niedrigsten Anfangspreis, nicht den höchsten Lebenszykluswert.

Komplexität: Mehr Koordination, nicht mehr Komplikation

Nachhaltige Planung ist komplexer etwa durch CO₂-Analysen, zirkuläre Materialkreisläufe oder Klimaanpassung. Die Herausforderung liegt aber meist in der Projektstruktur, nicht in der Technik.

Klassische Projekte sind fragmentiert: Planung, Bau und Finanzierung verlaufen oft isoliert. Tools wie BIM, digitale Zwillinge und Integrated Project Delivery fördern frühzeitige, kollaborative Entscheidungen.

Fachkräftemangel und Systemträgheit

In vielen Regionen fehlt das Know-how für nachhaltige Materialien oder Bauweisen. Auch Behörden sind oft nicht auf neue Bewertungsmaßstäbe vorbereitet.

Lösungen erfordern: Weiterbildung, Standardisierung und neue Planungstools und einen Kulturwandel: Nachhaltigkeit darf kein Add-on mehr sein, sondern muss zur Grundvoraussetzung werden.

arcneo: Wir bauen anders – weil wir vorausdenken

arcneo wartet nicht auf das System wir gestalten es aktiv mit. Unsere Entwicklungs und Investmentstrategie löst Barrieren, die andere hinnehmen:

  • Wir integrieren CO₂-Bilanzen, Planung und Vorfertigung von Anfang an

  • Wir arbeiten mit digitalen, technologieaffinen Architekten und Ingenieuren

  • Wir verbinden Impact mit Rendite über verifizierbare ESG-Daten

Indem wir Herausforderungen antizipieren statt vermeiden, machen wir Systemreibung zu einem strategischen Hebel.

Fazit

Die gebaute Umwelt ist kein neutraler Hintergrund in der Klimakrise sie ist zentrale Bühne und Hebel zugleich. Mit über einem Drittel der globalen Emissionen trägt die Branche enorme Verantwortung und bietet zugleich transformative Hebelwirkung.

Grüne Gebäude sind kein Luxus. Sie sind das Fundament für eine klimastabile, integrative Zukunft. Von innovativen Materialien über digitale Werkzeuge bis hin zu politischen Rahmenbedingungen: Der Wandel ist in Gang. Doch seine Wirkung hängt davon ab, ob wir strategisch handeln oder weiter nach veralteten Mustern bauen.

Nachhaltigkeit ist längst nicht mehr nur eine Frage des „Was“. Sondern des Wie, Warum und Für Wen. Die Entscheidungen von heute prägen den urbanen Alltag von morgen.

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